Über mich
Geboren 1986 in einer kleinen Stadt im Süd-Westen Deutschlands, nahe der Schweizer Grenze. Das ist wann und wo meine ganz eigene, kleine Geschichte beginnt. Und man kann sagen, fast schon von Anfang an immer ein wichtiger Teil meines Lebens: Kunst!
Inspirationen dafür gibt es viele. Wie schon das Leitzitat, welches euch ganz zu Beginn eures Besuches hier entgegenprangerte, sagt: Alles in unserem Leben sind Inspirationen.
Eine außerordentlich wichtige Inspirationsquelle für mich stellt aber zweifelsohne die Musik dar. Ohne Musik kann ich nicht abschalten. Ohne Musik kann ich aber auch nicht arbeiten. Man kann also sagen, ohne Musik kann ich eigentlich nicht existieren. Nahezu alle meiner Kreationen, die ihr hier auf dieser Seite finden könnt, sind mit Musik entstanden, seien es die in Bildern festgehaltenen oder die in Worten verfassten Arbeiten. Manchmal bildete diese nur den Hintergrundgeräuschpegel. Andere Male war sie der zentrale Punkt, um welchen sich die Kreationen erst allmählich aus dem Nichts emporschlängelten. Ihr seht, ohne Musik wäre all das hier wahrscheinlich niemals entstanden. Und somit ein weiteres Zitat aus einem Song, welches treffender nicht sein könnte:
"I'm only lonely when the music's over."
"Ich bin nur einsam, wenn die Musik vorbei ist."
(Hardcore Superstar - We don't celebrate sundays)
Es gibt Menschen, die schreiben Tagebuch. Manche von ihnen sogar ein Leben lang. Nun, ich habe nie wirklich Tagebuch geschrieben. Zumindest nicht im herkömmlichen Sinne, bei dem man mithilfe eines Stiftes Worte auf die leeren Papierseiten eines Buches schreibt. Und doch habt ihr hier im Prinzip nichts anderes vor euch, als genau das: Mein Tagebuch. Die Arbeiten, die im Laufe meines bisherigen Lebens entstanden sind. Und genau das ist ein Grund, weshalb ihr meine Werke genau in dieser Form präsentiert bekommt.
Ein gewisser Mann, den ihr doch alle kennen dürftet, sagte schon früh:
"Painting is just another way of keeping a diary."
"Malen ist nur eine andere Art Tagebuch zu führen."
(Pablo Picasso)
Bei mir handelt es sich dabei jedoch nicht lediglich um Tagebucheinträge, die mit Zeichen- und Malstiften entstanden sind. In meinem Tagebuch sind die Einträge nochmals individuell unterschiedlicher…
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Das Malen und Zeichnen war ohne Frage auch bei mir ein erster Schritt in Richtung Kunst. Jeder fängt Mal klein an. So auch ich. Bereits im Kleinkindalter begann der Stift, welcher so bunte Spuren auf jeglichem Material erzeugte, interessant zu werden. Zunächst entstanden Striche. Dann Kreise. Und schließlich fand man heraus, dass sich mit gezielteren Bewegungen damit noch einiges mehr schaffen ließ. Bilder zum Ausmalen und einfache Strichmännchen, Häuser und Tiere folgten. Bis aus dem Kindergekrakel nach und nach immer spezifischere Figuren wurden. So kennt es wohl jeder.
Während der Schulzeit passierte es, dass das Ganze letztlich immer persönlichere Formen annahm. Man beginnt einen eigenen Stil zu entwickeln. Meiner entwickelte sich zu dieser Zeit hauptsächlich in Richtung Abzeichnen. Alles wurde abgezeichnet. Tiere aus Lexika, Gegenstände, Zeichentrickfiguren, Manga und Anime Figuren… Und schließlich gipfelte es in Portraits realer Personen und Tiere. Genau das ist es, was ihr in meinen heutigen Arbeiten im Traditionellen Stil wiederfinden könnt. Und selbst da hat sich das Spektrum inzwischen erweitert. Die Portraits befinden sich nicht mehr ausschließlich auf weißem Papier…
Die Manipulationen, entstanden aus Fotos, stellen eine zweite Form der Tagebucheinträge, wie ich sie vor allem heute führe, dar. Begonnen habe ich mit ihnen verhältnismäßig spät. Im Jahr 2006, dem Jahr, in dem ich damit begann mich intensiver mit der virtuellen Welt des WorldWideWebs zu befassen, begann erst alles seinen Lauf zu nehmen. Lange Zeit blieb es da noch bei kleinen Spielereien mit Fotos, um aus ihnen zwecksbedingt Desktophintergründe für den eigenen PC zu kreieren, oder aber auch Signaturen und Avatare für den Gebrauch in diversen Foren. Ganze zwei weitere Jahre mussten vergehen, ehe ich, mit dem Erlernen von Photoshop, damit begann diese Form der Kunst in professionellere Ebenen anzuheben. Schon kurz bevor ich in Besitz dieses unersetzlichen Werkzeugs für digitale Kunst gelangte, begann sich mein Stil auf diesem Gebiet plötzlich drastisch zu verändern. Aus bis dato spielerisch wild zusammengewürfelten Bildern, wurden konzeptionell genaustens durchdachte Weke. Aus Willkür bei der Arbeit, sorgfälltige Planung. Und mit Photoshop war ich bald darauf glücklicherweise im Besitz der erforderlichen, besseren Werkzeuge, um all diese Bilder in meinem Kopf auch tatsächlich sichtbar werden zu lassen. Mittlerweile haben diese Werke meine traditionellen Arbeiten weitestgehend abgelöst. Aus dem einfachen Grund, dass die Möglichkeiten auf diesem Gebiet weitaus unbegrenzter sind…
Beim Schreiben handelt es sich wiedrum um eine Form, deren Ursprung sich bereits in Kindertagen finden lässt. Wo die meisten meiner Mitschüler während einer Arbeit mit rauchenden Köpfen über ihren leeren Papierbögen hockten und darum beteten, dass die Zeit möglichst schnell vorübergehen würde, war es für mich ein Leichtes innerhalb der vorgegebenen anderthalb Stunden einen langen, ausführlichen Aufsatz niederzuschreiben. Das Konzeptblatt blieb dabei immerwährend leer. Und wenn es von der Lehrkraft vorgegeben war eines zu schreiben, so geschah das bei mir meist hinterher, nachdem der fertige Aufsatz bereits auf dem Papier stand. Denn wenn das erste Wort aus Tinte erst einmal geschrieben war, gab es für mich kein Halten mehr und der Rest schrieb sich quasi von alleine. Hinzu kam, dass es mir selbst ein erstaunlich wohltuendes Gefühl bescherte die Gelegenheit zu nutzen, um mit den Worten und den verworrensten Satzkreationen nur so um mich zu schmeißen. Dabei tauchte ich ab in eine andere Welt, aus der ich es erst schaffte wieder herauszufinden, wenn der letzte Buchstabe des letzten Wortes auf dem Blatt verewigt war.
Im Bereich des Schreibens blieb es für mich eine lange Zeit nur bei den schulischen Leistungen, die es eben zu erbringen galt. Ebenso war es mit dem Lesen. Denn wer, durch meine erwähnte Freude an Satzkreationen während dem Schreiben von Schulaufsätzen, jetzt annimmt, ich hätte vielleicht früh damit begonnen Bücher zu verschlingen, der liegt absolut falsch. Im Gegenteil. Ich habe es gehasst zu Lesen. Und das während meiner ganzen Kindheit und Jugendzeit. Nicht verwunderlich, dass ich also lediglich dann ein Buch zur Hand nahm, wenn auch das vom Lehrer in der Schule vorgeschrieben wurde.
Erst im Jahr 2006 gab es auch hier einen plötzlichen Umschwung. Ich entdeckte in den Unweiten des WorldWideWeb etwas mir vollkommen Neues: Fanfiktions! Geschichten, geschrieben von Fans, über Musiker. Zunächst begann ich zu Lesen. Immer mehr zu Lesen. Bis der Tag kam, an dem ich, inspiriert durch all diese Werke, beschloss es selbst zu versuchen. Meine erste Fanfiktion wurde geboren. Und auch hier war es wieder genauso wie während der Schulaufsätze. Einmal damit begonnen, konnte ich nicht mehr aufhören…
Inzwischen existieren einige Prosa-Geschichten, für die ich meine eigenen Charaktere erschaffen habe. Und es ist mittlerweile für mich ein Ding der Unmöglichkeit geworden gar nichts zu schreiben. Ich schreibe immer. Immer dann, wenn die Zeit da ist. Denn die Idee ist ohnehin immer da…
Die Fotografie gehört ebenfalls zu den Formen der Kunst, die ich erst spät wirklich für mich entdeckte. Natürlich hatte ich als Kind schon den ersten Fotoapparat in der Hand. Zu meiner Erstkommunion war es, da ich das erste, damals noch Film-Gerät, geschenkt bekam. Doch beschrenkte ich meine Versuche zu der Zeit noch auf die üblichen Schnappschüsse, die man später 1:1 in jedem anderen Fotoalbum der Familie auch finden kann.
2005 war das Jahr, in dem ich mir die erste Digitalkamera zulegte und gleichzeitig auch das Jahr, in dem ich damit anfing mehr mit diesem Gerät anzustellen, als willkürlich im Alltag zu knipsen. Mein Ziel war Konzertfotografie. Gut, ich muss zugeben, auch hier musste man es zunächst noch viel eher als "Festhalten von Erinnerungen" bezeichnen. Denn die Art, mit der ich an die Sache heranging, ließ nichts anderes zu. Jedoch, von Konzert zu Konzert wurden die Schüsse gezielter. Die Ergebnisse damit effektiver. Ich begann mit der Kamera "zu spielen", auzutesten was möglich war.
Bis heute ist die Konzertfotografie eindeutig mein liebstes Gebiet. Nichtsdestotrotz kamen aber auch immer wieder Ergebnisse aus anderen Bereichen, wie der Tierwelt oder dem Stillleben, hinzu…
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Nikki Sixx sagte einmal:
"´No´ is not a word I think should be in the dictionary when it comes to creativity."
"´Nein´ ist kein Wort, das im Wörterbuch stehen sollte, wenn es um Kreativität geht."
(Nikki Sixx)
Der Begriff ´Kreativität´ ist weit gefächert. Man kann nicht genau sagen wo er anfängt und wo er aufhört. Geanau so ist es mit der Kunst. Sie bietet so viele Möglichkeiten. Man muss nur seinen Weg finden um sie auszuleben…
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An dieser Stelle möchte ich noch die Gelegenheit ergreifen, um einigen wichtigen Menschen in meinem Leben zu danken, die ebenso einen beachtlichen Beitrag dazu geleistet haben, dass das hier alles entstehen konnte:
-> Der erste Dank geht an all jene lieben Menschen, die mir erlaubten ihre Worte für diese Website zu nutzen, als Zitate neben den Arbeiten. Ihr habt mir einen riesigen Gefallen getan damit.
-> Ein großer Dank geht an snail, die mich in die ersten Schritte des Photoshop einführte, und die selbst heute noch ein großes Vorbild für mich im Bereich Grafikdesign darstellt.
-> Ein weiterer großer Dank geht zudem an die ganzen wunderbaren Autoren da draußen, die mich durch ihre Geschichten, damals noch hauptsächlich veröffentlicht im offiziellen Forum der Band Negative, erst dazu ermutigten das Zepter selbst in die Hand zu nehmen und ans Tageslicht zu lassen, was so lange vor diesem verborgen geblieben war.
-> Und ein letztes großes Dankeschön geht an meinen Vater, der mir sowohl die Leidenschaft für Musik, als auch für die Fotografie mit auf den Weg ins Leben gab.
Ich danke euch für den Besuch hier.
Greeny